
Bei einem Pferd, das mit Trensengebiss geritten wird, wird die Maulschleimhaut nach hinten gegen die Kanten und Haken gezogen. Die Riemen der Trense drücken zusätzlich die Backenschleimhaut von außen gegen die Kanten und Haken. Für das Pferd ist dies sehr schmerzhaft und führt zu Schleimhautverletzungen.
Zwischen dem 5. und 18. Lebensmonat brechen bei 50% der Pferde die Wolfszähne durch. Vorwiegend kommen sie im Oberkiefer ein- oder beidseitig vor. Man spricht von „blinden“ Wolfszähnen, wenn sie von Schleimhaut bedeckt bleiben. Es ist schmerzhaft für das Pferd, wenn die Wolfszähne nicht extrahiert werden, da das Trensengebiss gegen die Wolfszähne gedrückt wird.
Auch für nicht gerittene Pferde ist eine Zahnbehandlung wichtig. Das Kauen ist der erste Schritt der Verdauung. Ist die optimale Kautätigkeit beeinträchtigt, kommt es zu Verdauungsstörungen bis hin zur Kolik.
Bei einer ungleichmäßigen Verteilung des Kaudrucks auf die Schneide- und Backenzähne werden die Kiefergelenke auf Dauer überlastet. In den Kiefergelenken kommt es zur Ausbildung einer Arthrose. Probleme im Kiefergelenk haben Auswirkungen auf die gesamte Wirbelsäule bis zum Becken und den Gliedmaßen und damit auch auf die Rittigkeit des Pferdes.
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